E-Zigaretten: auf das Aroma kommt es an

Immer mehr Raucher schätzen die E-Zigarette als Alternative zur herkömmlichen Tabakzigarette. Und das aus gutem Grund: Denn die E-Zigarette gilt nicht nur als gesündere Alternative, sondern bietet dank der schier endlosen Zahl an Liquids mit verschiedenen Aromen auch eine geschmackliche Vielfalt sondergleichen.

Daraus werden die Liquids hergestellt

In qualitativ hochwertigen Liquids sind neben den Basisstoffen Glycerin und Propylenglycol diverse Aromamischungen sowie Nikotin in verschiedenen Konzentrationen enthalten. Das Basisliquid an sich hat geschmacklich zwar eine leicht süßliche Note, jedoch keinen allzu starken Eigengeschmack. Dadurch kann das Basisliquid jedes beliebige Aroma komplett aufnehmen, ohne dass der Geschmack verfälscht wird.

Damit die Dampfer ihre E-Zigarette auch richtig genießen können, werden die Aromen konzentriert beigemischt. Der Aromaanteil liegt letztlich bei einem Wert von einem bis zu zehn Prozent. Jeder Hersteller verwendet das selbe Basisliquid, sodass die Dampfer auch unterschiedliche Sorten miteinander vermischen und ihr ganz individuelles Geschmackserlebnis kreieren können.

So wird das Basisliquid hergestellt

Dampfer, die ihre eigenen Aromen kreieren wollen, brauchen in jedem Fall ein Basisliquid, welches als fertige Mischung im Fachhandel erhältlich ist. Wer bereits die entsprechende Erfahrung mitbringt, kann das Basisliquid aber auch selbst problemlos produzieren.

Dafür braucht er lediglich die Grundstoffe Propylenglycol, pflanzliches Glycerin und Wasser. Diese Grundstoffe werden in einem Verhältnis von 55:53:10 miteinander vermengt. Wer 100 Milliliter Basisliquid herstellen möchte, braucht dafür 55 Milliliter Propylenglycol, 40,46 Milliliter pflanzliches Glycerin sowie 4,54 Milliliter Wasser.

Die Anreicherung mit einem Aroma

Um den gewünschten Geschmack zu erreichen, wird anschließend das entsprechende Aroma wie hier beschrieben in die Basismischung gegeben. Äußerst beliebt sind auf dem deutschen Markt vor allem fruchtige Aromanoten. Erhältlich sind allerdings auch verschiedene Aromamischungen wie beispielsweise Stracciatella. Dampfer, die ein Liquid mit Aroma selbst herstellen möchten, brauchen dafür lediglich eine Pipette, eine Spritze oder alternativ einen Messbecher mit genauen Mengenangaben. Keinesfalls sollte die Konzentration an Aromen beim Anrühren einen Anteil von zehn Prozent übersteigen, weil die E-Zigarette ansonsten verkleben könnte. Wer sich an neuen Aromen versuchen möchte, sollte den Aroma-Anteil anfangs jedoch ein wenig niedriger halten und die Intensität langsam steigern. Orientieren können sich die Dampfer dabei aber an den Empfehlungen der Hersteller, welche üblicherweise in Prozent angegeben wird.