Checkliste für die Haussanierung

Falls Sie beabsichtigen sollten, ein bereits bestehendes Haus zu kaufen, gibt es beinahe so viele Dinge zu beachten wie bei einem Hausbau. Eine gute Planung tut Not, und eine entsprechende Checkliste kann durchaus hilfreich sein. Wichtigster Aspekt ist sicherlich der Zustand des Hauses: Je baufälliger ein Haus ist, umso mehr muss natürlich investiert werden, um es optimal bewohnbar zu machen. Zum anstehenden Besichtigungstermin sollte auf jeden Fall ein Fachmann mitgenommen werden, der eventuelle Baumängel recht schnell erkennt. Ein derartiger Fachmann ist dann auch bestens in der Lage, die aus fälligen Sanierungsmaßnahmen resultierenden Kosten zu überschlagen. Feuchte Grundmauern, eine fehlende Heizung oder ein defekter Dachstuhl sind Beispiele für erhebliche Mängel. Derartige Sanierungen sind zumeist mit recht hohen Kosten verbunden.

Geld aufnehmen, um die Sanierung bezahlen zu können

Sie haben sich für ein Haus entschieden, und wollen nun mit den anstehenden Sanierungsarbeiten beginnen? Zuvorderst ist es unabdingbar, möglichst genau die Gesamtsumme für die fälligen Maßnahmen zu kennen. Es müssen also für sämtliche Bereiche Kostenvoranschläge eingeholt werden. Sofern Sie feststellen, dass Ihr Angespartes nicht reichen wird, können billige Kredite beantragt werden. Handelt es sich um bauliche Maßnahmen, die letztlich für weniger Energieverbrauch sorgen (Beispiel Wärmedämmung) ist es zudem sinnvoll, sich nach staatlichen Förderprogrammen zu erkundigen. Nachdem Sie die Summe der Kostenvoranschläge und die von Ihnen bezahlbaren monatlichen Raten ermittelt haben, können Sie entsprechende Kreditangebote einholen. Je höher der Kredit sein muss, umso höher werden die Raten sein; beziehungsweise muss die Laufzeit gegebenenfalls länger sein.

Die Sanierungsbereiche

Um die Sanierung planvoll angehen zu können, sind diverse Teilbereiche zu berücksichtigen: Der äußere Zustand des Hauses, das heißt Außenwände, Fenster, Dach und Dachrinnen, sind auf Durchfeuchtung und Dichtheit zu untersuchen. Sämtliche Leitungen (Strom, Wasser, Abwasser und Heizung) sind auf Dichtheit und Funktionalität hin zu überprüfen. Im Innenbereich sind die Türen, der Fußboden, die Wände und die Leitungsverlegung von Interesse. Ebenso wie bei einem Neubau kann der Käufer des Hauses selbstverständlich selbst mithelfen und so die Sanierungskosten reduzieren. Insbesondere bei den Bereichen Sanitär und Elektrik ist jedoch zu beachten, dass viele Arbeitsgänge aufgrund geltender Sicherheitsbestimmungen von Fachleuten erledigt werden müssen. Generell muss jeder an einem Hauskauf Interessierte mit mehr oder minder hohen Sanierungs- und Renovierungskosten rechnen, zumal das Haus schließlich dem eigenen Geschmack entsprechen soll.

Quelle: https://www.norma24.de/baumarkt/heimwerken/messwerkzeuge

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